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Online lernen und zusammenarbeiten

Die aktuelle Situation um die Ausbreitung der Corona-Virus bzw. die Maßnahmen zur Verhinderung sorgen dafür, dass viele Menschen in den eigenen vier Wänden bleiben. Das betrifft durchweg alle Bevölkerungsgruppen von jung bis alt. Umso wichtiger werden Online-Tools, die uns das Zusammenarbeiten und Lernen weiterhin ermöglichen. Das Internet bietet uns dabei zahlreiche Möglichkeiten, für (fast) jedes Bedürfnis oder jede Aufgabe ist etwas dabei.

Kollaboratives Arbeiten

Bei der Zusammenarbeit mit Kollegen bieten sich Conferencing-Tools wie Zoom oder Skype an, Aufgaben können über Trello oder Meistertask geplant und verteilt, Texte bei Google Drive oder in einem Etherpad gemeinsam bearbeitet werden. Die Abstimmung von Terminen kann dabei einfach per Doodle erfolgen, ohne dass man zahlreiche E-Mails hin und her schicken muss. Eine weitere Auflistung von digitalen Werkzeugen für das Home-Office dazu hat auch t3n veröffentlicht.

Lernen im digitalen Raum

Ob klassische Online-Kurse, MOOCS (Massiv Open Online Course) oder Podcasts: Auch das selbstständige sowie gemeinsame Lernen ist mittlerweile im digitalen Raum angekommen. Hier sind Universitäten und Fachhochschulen meist schon sehr weit, da solche Formate auch sonst im Alltag bereits eine Rolle spielen. Eine umfassende Liste von verschiedenen Tools bietet dabei das Hochschulforum Digitalisierung an und zeigt, wie man Veranstaltungen und Lehre online umsetzen kann.

Auch Schulen sind jetzt gezwungen, das Lernen und Lehren in den digitalen Raum zu verlagern. Für Lehrerinnen und Lehrer sicherlich eine sehr herausfordernde Situation. Aber auch hier gibt es verschiedene Tools, die genutzt werden können. In Sachsen bietet dazu unter anderem das Kultusministerium verschiedene „Digitale Werkzeuge in der unterrichtsfreien Zeit und bei Schulschließungen“ an, die von Lehrerinnen und Lehrern in dieser Zeit genutzt werden können.

Auch die Professur für Didaktik der politischen Bildung der TU Dresden hat diesen Umstand aufgegriffen und eine Liste von verschieden Online-Materialien und Tools zusammengestellt, welche ständig erweitert wird. Hier finden sich zum Beispiel auch Hinweise auf interessante Sendungen in den Mediatheken oder bei YouTube sowie Anregungen, wie Kinder und Jugendliche in dieser Zeit selbst kreativ werden können.

Kreatives Arbeiten

Und das ist wahrscheinlich auch ein Punkt, den man in dieser Zeit nicht vergessen sollte: Das Medien in dieser Zeit nicht nur zum Lernen eingesetzt werden können, sondern uns auch unglaublich kreativ sein lassen können. Einen eigenen Trickfilm mit StopMotion Studio erstellen, Audioaufnahmen mit Keezy machen oder Bilder mit ChatterPix zum Sprechen bringen ist nicht nur für Kleinere ein kreativer Zeitvertreib, sondern fördert, richtig begleitet und eingesetzt, auch die Medienkompetenz.