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Qualifizierung für sozialpädagogische Fachkräfte geht in die nächste Runde

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben medienpädagogische Fragestellungen in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Getrieben von einer immer stärkeren medialen Durchdringung jugendlicher Lebenswelten stehen Fachkräfte vor der Herausforderung, die kreativen Potenziale von Medien in ihrer Arbeit zu nutzen, aber auch Risiken zu erkennen und gezielt aufzuarbeiten.

Dies gilt sowohl für sozialpädagogische Fachkräfte der offenen Jugendarbeit als auch für Fachkräfte in den stationären Hilfen. An diese beiden Gruppen richtet sich die berufsbegleitende Qualifizierung zur Medienpädagogik.

Chancen und Risiken „neuer“ Medien
Fachprofil JugendmedienarbeitFragen im Rahmen der Fortbildung sind beispielsweise wie sich Mediennutzungsmuster verändern, wie Medienerziehung unter diesen Voraussetzungen gestaltet werden kann, welche rechtlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen des Jugendmedienschutzes es gibt und mit welchen Tools und Methoden praktische Medienarbeit umgesetzt werden kann. Das Fachprofil Jugendmedienarbeit wird dafür wird im Zeitraum 2016/2017 in zwei Reihen angeboten, einmal in Dresden (Beginn März 2016) und einmal in Leipzig (Beginn August 2016).

Neben Praxisaufgaben und der Durchführung eines medienpädagogischen Praxisprojektes bilden acht zweitägige Präsenzmodule den Kern der Fortbildungsreihen.

  1. Medienpädagogische Grundlagen
  2. Medienerziehung im pädagogischen Alltag und Jugendmedienschutz
  3. Digitale Lebenswelten – posten, liken, sharen
  4. Sounds good! Medienprojektarbeit im Bereich Audio
  5. Klappe und Action! Medienprojektarbeit im Bereich Video
  6. Smart & mobil – App in die Praxis
  7. Digitale Spielewelten – Let´s Play!
  8. Medienwerkstatt – Neue Wege der aktiven Medienarbeit

Dabei werden die digitalen Medien auch als Werkzeuge genutzt: Die begleitende Arbeits- und Lernplattform im Internet dient als Kommunikations- und Austauschmedium und unterstützt kollaboratives Arbeiten sowie den Fachaustausch in der Seminargruppe. Social Media Werkzeuge und Web-2.0-Tools kommen in der Qualifizierung ebenso zum Einsatz

Fortsetzung einer bewährten Kooperation
Die berufsbegleitende Qualifizierung wurde vom Landesjugendamt im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz initiiert und wird in einer Kooperation von BITS 21 mit edmedien und medienblau realisiert. Das Projekt wird durch den Freistaat Sachsen gefördert.

Für edmedien werden die Fachdozentinnen Jördis Dörner und Franziska Bauer einzelne Module betreuen.

Für beide Fortbildungsreihen stehen jeweils 20 Plätze zur Verfügung. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.fachprofil-jugendmedienarbeit.de

BITS 21 im fjs e.V._Finallogo